Mit 7 Punkten Rückstand weniger als 7 Minuten vor Schluss drehten die Freiburger das Finale gegen die Lions de Genève (87-77) und verteidigten ihren Titel.

Am Sonntag in Montreux sicherte sich Fribourg Olympic seinen 10. SBL-Cup-Titel in einem dramatischen Finale gegen die Lions de Genève. Ein Szenario, das eines der grössten Basketballspiele würdig ist.

Ein Finale unter Hochspannung

Nach einem souveränen Halbfinalsieg gegen Union Neuchâtel (89-82) gingen die Männer von Thibaut Petit selbstbewusst ins Finale. Doch die Lions hatten andere Pläne.

Im dritten Viertel unter Druck gesetzt (27-16 für Genf), ungenau an der Freiwurflinie, fanden sich die Freiburger 6 Minuten und 10 Sekunden vor der Schlusssirene mit 75-68 im Rückstand. Das Drehbuch schien zugunsten der Genfer geschrieben zu sein.

Ein 19-2-Lauf dreht das Spiel

Doch genau da zeigte sich die DNA von Olympic. Begünstigt durch die Disqualifikationen wegen fünf Fouls von Juwann James, Noé Anabir und Boris Mbala — drei Schlüsselspielern Genfs — starteten die Blau-Weissen einen verheerenden 19-2-Lauf in den letzten Minuten.

Natan Jurkovitz glich zunächst zum 77-77 aus, bevor Offurum (23 Punkte) und Jonathan Williams (18 Punkte) den Sieg besiegelten. Endstand: 87-77.

Ein klares Zeichen vor den Playoffs

Nachdem Olympic in der vergangenen Saison sowohl im Meisterschaftsfinale als auch im Schweizer-Cup-Finale gegen Genf verloren hatte, gelingt nun eine symbolische Revanche und eine klare Botschaft an den Tabellenzweiten der SB League. Nach der Entthronung will der Freiburger Club seine Vorherrschaft im Schweizer Basketball wieder festigen.

Zehnter SBL-Cup-Titel, drittes gewonnenes Finale in Folge in diesem Wettbewerb: Fribourg Olympic bestätigt seinen Status als nationale Referenz.

💙🤍 Danke an alle Fans in Montreux!